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Foto Nach einer kurzen Einführung in die Welt der griechischen Vasenformen mit ihren wohlklingenden Bezeichnungen, wie Amphora, Aryballos, Kalyx, Eschara, Pyxis, Pithos…, modellierten die Schülerinnen der UÜ Werkatelier (2a, 2b, 5b, 5c) ein Tongefäß in kombinierter Technik (Aufbau-, Wulst-, Plattentechnik) in der von ihnen ausgesuchten griechischen Form, was zum Teil sehr schwierig, die Stabilität betreffend, war, jedoch von allen gut gemeistert wurde. Zusätzlich konnte auch Schmuck erzeugt werden mit denselben Vasenformen als Kettenanhänger oder Ohrring.

Nach dem Rohbrand wählten die Schülerinnen Motive und Muster aus ebendieser kretisch-minoischen Zeit (2600 – 1110 v. Chr.; Kamares-, Meeresstil) mit den typischen Formen wie Meerestiere (Oktopus, Triton, Delphin und Nautilus), stilisierte Blumen, Haken-Mäander, Laufender Hund usw. und bemalten ihre Gefäße mit Wasserfarben und feinen Pinseln. Eine Schülerin wählte das Motiv der Dionysos - Schale des Töpfers Exekias (attisch) als Vorlage und gestaltete so ihren Teller mit einem besonderen Dekor.

Nach der Vasenbemalung ging es dann an die Schmuckanhänger, die mit Porzellanfarben bemalt und mit Goldpulverlack veredelt wurden. Dieser Spezialkurs bereitete mir sehr viel Freude, da die Schülerinnen viel Geschick, Ausdauer und Talent mitbrachten, gut zusammen harmonierten und so eine tolles Arbeitsklima schufen! Vielen Dank euch allen für die schöne Zeit!

Für das Fotoshooting bot sich die Sandgrube der Weitsprunganlage neben dem Rasenplatz an, wo die Schülerinnen ihre Werke teilweise vergruben und dann sozusagen eine archäologische Ausgrabung stattfand, in der griechische Keramik zutage trat…

Mag. Virginie Verwanger



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