Fit for life „Antike Olympische Spiele“
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Im dritten Anlauf hatte es endlich geklappt: nachdem wetterbedingt unsere antiken olympischen Spiele zweimal abgesagt werden mussten, konnten am 18.Juni endlich unsere AthletInnen – alle in weiß gekleidet - aufmarschieren! Nach dem würdevollen Einzug wurde in einer Staffel die olympische Fackel mehrmals weitergereicht, um abschließend das olympische Feuer zu entzünden. Bevor die einzelnen Sportarten ausgetragen wurden, schworen zunächst die Athleten und anschließend die Wettkampfrichter, den olympischen Eid.
In den einzelnen Klassen – es waren alle sieben Fit for life Klassen beteiligt – gab es in jeder ausgetragenen Sportart vier SpezialistInnen, jede/r einer griechischen Nation zugehörig. Alle teilnehmenden SchülerInnen führten zwar alle Sportarten aus, gewinnen konnten jedoch nur die SpezialistInnen!
An diesem Vormittag wurden Wettkämpfe in folgenden sieben Disziplinen bestritten, alle etwas abgeändert und angepasst: „der Waffenlauf“ (ein 60 Meter Sprint aus dem Hochstart und ohne Schild, Helm und Schienbeinschutz), „der Fünfsprung“ (mit „Schwungeisen“, jedoch aus Holz gefertigt), „der Stadionlauf“ (ein 1600 Meter Lauf), „der Speerwurf“, „der Diskuswurf“, „der Hochsprung“ (dabei wurde als Technik der „Wälzer“ gesprungen, um dem „antiken Flair“ gerecht zu werden) und „der Pankration“ (dieser wurde am stärksten angepasst, denn dieser ursprüngliche „Allkampf“, bei dem wirklich alles erlaubt war, schien uns für die Schule doch zu extrem, somit machten wir einen Geschicklichkeitsbewerb daraus …).
Nach spannenden Wettkämpfen wurden am Schluss dieses sehr sportlichen und abwechslungsreichen Vormittages die Ehrungen der Olympioniken vorgenommen. Jede/r bekam eine Urkunde und die SiegerInnen einer jeden Disziplin wurden zusätzlich mit einem goldenen Lorbeerkranz ausgezeichnet. Nachdem im Vorfeld die SchülerInnen auf dieses Ereignis gut vorbereitet und die Sportarten eigens geübt wurden, können alle Beteiligten auf einen gelungenen und kurzweiligen Projekttag zurückblicken. Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen unsere antiken olympischen Spiele trugen die BSP-LehrerInnen und die KlassenvorständInnen bei, die als unbestechliche Wettkampfrichter mit Argusaugen auf einen korrekten und fairen Ablauf der Sportaktivitäten blickten. Ein großes Dankeschön geht daher an die ProfessorInnen Katja Leidenfrost, Larissa Vraja, Daniela Silberbauer, Walter Kubicka, Sandra Pfeiffer, Samy Hochstöger, Karo Kietreiber, Virginie Verwanger. Das sollen uns die Franzosen heuer im Sommer erstmal nachmachen … 😉
Rüdiger Verwanger