Carnuntum
Am Mittwoch, den 29. Juni in der letzten Schulwoche, ermöglichte unser Klassenvorstand sowie Lateinlehrer Prof. Ehn in Begleitung von Prof. Szucsich einen gemeinsamen Ausflug nach Carnuntum.
Carnuntum ist eine altrömische Stadt, die im Jahr 1534 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Grundmauern, die bis zu einem halben Meter noch erhalten waren, wurden Mithilfe von alten Anleitungen nachgebaut. Durch archäologische Funde konnte erkannt werden, was die Gebäude damals für einen Nutzen hatten.
Unsere Reise in die damalige Zeit begann mit einem kurzen Ausflug in das hauseigene Museum, an dessen Ende wir uns noch einige Filme kultureller Ereignisse ansehen konnten.
Während eines Rundganges führte uns ein Guide in die altrömische Kultur, Baukunst und Lebensweise ein. Wir besuchten Thermen, Wohnhäuser der Reichen sowie der Mittelschicht, Händlerhäuser sowie Latrinen (Toilettenhäuser, die damals als Platz für die soziale Kommunikation genutzt wurden).
Für uns als bilinguale Klasse, die Latein als Schwerpunkt hat, war es natürlich besonders interessant lateinische Inschriften zu übersetzen.
Auf unserem Heimweg sahen wir außerdem noch das Amphitheater, in dem einige unserer Burschen mit im Souvenirshop zuvor gekauften Schwertern und Schildern einen „epischen“ Gladiatorenkampf nachstellten.
Alles in Allem war es trotz des erdrückend heißen Wetters ein angenehmer Tag, den wir durch eine gesangsreiche Busfahrt ausklingen ließen.
Rahel de Witt, 3A