Fit for life Felsklettern 2C
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Klettern ist im Rahmen unseres Schwerpunktes immer wieder ein Thema. Ob beim Abseilen bei der Expedition Peilstein, beim Projekt Sportklettern in der Halle oder bei anderen unterschiedlichen Aktivitäten, bei denen „das Hinaufkommen“ Teil der Problemlösung ist.
Unbestrittener Höhepunkt ist jedoch am Ende der 2.Klassen das Projekt „Felsklettern“. Ganz nahe dort, wo die „Fit for life – Laufbahn“ der Kinder am Beginn der 1.Klasse gestartet wurde, nämlich am Anfang des Helenentales nahe bei Baden, liegt - etwas versteckt im Wald - die Siegenfelder Steinplatte, ein aufgelassener Steinbruch. Dieser erschlossene Naturklettergarten ist ideal für Schulklassen: am Fuße der Kletterwand ist eine große Fläche, bei der keine Absturzgefahr besteht und somit die Kinder in den Pausen eine ideal Aufenthaltsmöglichkeit haben. Von großem Vorteil ist auch, dass sämtliche Seile von oben sehr rasch eingehängt werden können und nicht mühsam und zeitaufwendig erst im Vorstieg eingerichtet werden müssen. Innerhalb von 10 Minuten sind 5 bis 8 Seilrouten bereit zum Klettern. Und was diesen Kletterbereich noch auszeichnet: es besteht so gut wie keine Steinschlaggefahr! Trotzdem besteht für die Kinder an der Wand natürlich Helmpflicht.
Nachdem wir eine Woche zuvor in der Schule nochmals die Sicherungstechniken wiederholt hatten, waren alle SchülerInnen bestens vorbereitet und somit wurde innerhalb kürzester Zeit geklettert. Die zwei Stunden reine Kletterzeit wurden daher optimal genutzt und somit kam jeder „auf seine Kosten“.
Einigen Kindern gelang es sogar die 15 Meter hohe Wand bis nach ganz oben zu klettern. Da die zwei leichtesten Routen von einem kleinen Ausbildungskurs des Alpenvereines belegt waren, mussten wir uns mit den etwas schwierigeren Routen begnügen. Aber die Kinder gewöhnten sich sehr rasch an das „Suchen“ und „Finden“ von geeigneten Griffen und Tritten am Felsen und arbeiteten sich kontinuierlich nach oben.
Auch jene SchülerInnen, die mit der Höhe nicht so auf „Du und Du“ sind, konnten ein wenig ihren „Respekt vor der Höhe“ überwinden und kletterten so hoch, wie es für sie noch vertretbar war. Somit hatten alle Kinder ihren Spaß und nach den zwei Stunden Klettern traten wir müde, aber zufrieden unseren Heimweg an …
Rüdiger Verwanger