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Foto Der Unterricht zweiter lebender Fremdsprachen hat in den letzten Jahren im österreichischen Schulwesen einen Paradigmenwechsel erlebt. Während Französisch noch vor zehn Jahren als die dominante zweite lebende Fremdsprache an zahlreichen Schulen gelehrt wurde, erachtet es nun so manch sprachkritische Stimme als nicht lohnenswert, sich mit dem Französischen zu beschäftigen: Seine grammatischen und sprachmelodiösen Raffinessen seien nur schwer erlernbar, seine Sprecheranzahl im Vergleich zu anderen Sprachen derselben Sprachfamilie gering und die Franzosen selbst noch dazu ein wenig sympathisches Volk – Vorurteile, mit denen Französischlehrkräfte immer wieder zu kämpfen haben.

Dass das Französische jedoch nicht an Bedeutung verloren hat, haben etwas mehr als 30 engagierte Schüler:innen der ersten und zweiten Klasse gezeigt, die an der in diesem Schuljahr zum ersten Mal angebotenen unverbindlichen Übung Französisch teilgenommen haben. An drei Nachmittagen bekamen sie einen Einblick in die weite Welt der Frankophonie: In welchen Ländern wird Französisch gesprochen? Wie klingt das französische Alphabet? Wie zählt man von eins bis zwanzig? Wie stellt man sich in französischer Sprache (Gleichaltrigen) vor? Und wie bestellt man?

Auf all diese und zahlreiche weitere Fragen gab die unverbindliche Übung auf zum Teil spielerische und interaktive Art und Weise Antwort.
Auch im nächsten Schuljahr werden die beiden jüngsten Jahrgänge unserer Schule wieder die Gelegenheit haben, etwas französische Luft zu schnuppern.

MERCI et à bientôt!

Florian Palatin, BEd



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