Foto Wir, die 1f, sind vom 21.4. bis zum 22.4. nach Litschau im Waldviertel gefahren.

Nach etwas mehr als zwei Stunden Busfahrt kamen wir in unserer Herberge an. Einige Tage vorher wurden die Zimmergruppen eingeteilt, und in diesen Fünfergruppen zogen wir in unsere Apartments, die genügend Platz für mindestens sechs Kinder hatten: zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, ein Wohnzimmer, ein Abstellraum und eine Küche.

Wir haben sehr gut gegessen. Es wurde darauf geachtet, dass die Speisen immer abwechslungsreich waren. Auch auf Allergien wurde Rücksicht genommen. Wir hatten viele spannende Vorträge. Beim ersten gingen wir in den Wald, lernten verschiedene Baumarten kennen und erfuhren, wie man das Alter eines Baumes bestimmen kann. Außerdem durften wir Kugelbahnen aus Stöcken, Moos und Steinen bauen, die wir anschließend ausprobierten. Wir erfuhren mehr über verschiedene Waldtiere und bekamen unterschiedliche Felle, Zähne und Geweihe zu sehen.

Nach dem Abendessen gab es eine Nachtwanderung (die „Grasel-Grusel-Nachtwanderung“), bei der wir mehr über Stein, Kalk und Granit erfuhren. Bis es dunkel wurde, erzählte man uns eine Geschichte über einen Dieb namens Grasel, und wir durften kleine Steinhöhlen besichtigen, in denen sich dieser Räuber vermutlich versteckt hatte.

Wir schliefen gut, und nach dem Frühstück gab es für uns eine Führung rund um den Herrensee, bei der wir viel über den dort bekannten Karpfen lernten. Wir fingen Plankton und beobachteten es. Außerdem sahen wir uns Schuppen, Kiemenklappen und vieles mehr an.

Nach dem Mittagessen packten wir zusammen und räumten unsere Zimmer für die nächsten Gäste auf. Die Betten, die wir bei unserer Ankunft bezogen hatten, mussten wieder abgezogen werden. Nachdem alles aufgeräumt war, brachten wir unser Gepäck zur Rezeption. Anschließend durften wir Postkarten schreiben, die später an unsere Familien geschickt wurden. Danach tobten wir auf dem Spielplatz, und zum Schluss gab es noch einen Honigvortrag. Wir lernten das Verhalten der Bienen kennen und wie ein Bienenstock aufgebaut ist. Außerdem durften wir frischen Honig aus der Wabe probieren. Wer wollte, konnte sich am Ende ein Glas Honig kaufen. Alternativ gab es auch Honig-Met oder Propolis-Tropfen.

Nach etwa zwei Stunden Fahrt kamen wir wieder zu Hause an.

Allen in unserer Klasse hat es sehr gut gefallen!

von Rosa Marie Schinner, 1F



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