Handy-Experiment | Wir waren dabei!
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Drei Wochen lang verzichteten Schüler:innen aus den Klassen 2B, 4E und 7B im Rahmen des österreichweiten Handy-Experiments (www.handyexperiment.at) auf ihr Smart-Phone und stellten dabei ihre Engagement und ihre Ausdauer unter Beweis.
Bei den wöchentlichen Treffen der drei Klassen mittwochs um 07:45 Uhr in der Aula fand jeweils ein reger Austausch über die neu gewonnenen Erfahrungen statt: Mittels verschieden farbigen Post-its konnten die Schüler:innen ihre Gedanken und Sorgen (gelb), ihre negativen Erfahrungen (rot) und ihre positiven Erfahrungen (grün) dabei an der Tafel sichtbar machen.
Neben vielem Positiven (s. unten) traten aber auch Herausforderungen im ungewohnt analogen Leben zutage, darunter beispielsweise:
“Fühle mich unsicher beim alleine Rausgehen.”
“Bin weniger gut informiert, was in der Welt so los ist.”
“Während dem Kranksein Langeweile.”
“Ich bin viel leichter reizbar.”
Oder einfach nur: “FOMO” (“fear of missing out” bzw. die Angst, etwas zu verpassen)
Alle Achtung, dass trotz dieser Schwierigkeiten so viele bis zum Schluss erfolgreich durchgehalten haben! Da ist es umso erfreulicher, dass neben zahlreichen neuen oder wieder entdeckten Hobbies (Backen, Lesen, Lego, Radfahren, Puzzles, ...) auch so viele schöne Erlebnisse und Selbstwirksamkeitserfahrungen in Erinnerung bleiben werden:
“Habe mehr Zeit mit meiner Familie/Freunden verbracht.”
“Ich bin kreativer und übe öfter an meinem Instrument.”
“Fühle mich freier.”
“Schlafe besser.”
“Ich habe viel mehr Freude an den kleinen Dingen!”
Da bleibt uns von Lehrer:innenseite nur nochmals herzlich zur Teilnahme am Experiment und zum Durchhalten zu gratulieren und zu hoffen, dass ihr, liebe Schüler:innen, nach diesen wertvollen Erfahrungen bestens gewappnet seid, um in der Welt anno 2026 und darüber hinaus die praktischen Alltagshilfen des Smartphones (nur) zu eurem Besten einzusetzen – wohlwissend, dass sich die kostbarsten Momente im Leben stets abseits des Bildschirms abspielen.
Alina Assmann, BEd; Mag. Agnes Rössler, MA und Mag. David Kerbl