FotoNach dem Lesen des Bestsellers „22 Bahnen“ von Caroline Wahl, machte sich die 7C am 7.1.2026 auf, um im Kino Wien Mitte die filmische Adaption, die erst im Herbst 2025 uraufgeführt worden ist, zu sehen.

Das sind die Eindrücke einiger Schülerinnen und Schüler der 7C:

„Meiner Meinung nach wurden die Darsteller im Film gut gewählt. Der Film endete sehr plötzlich. Es fehlt der Freund der Mutter und andere Szenen wie das Gedicht von Tilda und Ida. Ich finde der Film wurde dennoch sehr gut umgesetzt und die Emotionen waren deutlich erkennbar. Persönlich finde ich das Buch besser, da die Details besser wiedergegeben sind und man sich selbst ein Bild zu den Szenen machen kann.”

„Ich finde das Buch hat wichtige Themen angesprochen, vor allem wie Familien unter Alkoholmissbrauch leiden und wie es sie zerstören kann. Jedoch fand ich das Ende etwas zu offen. Der Film hat das Buch gut adaptiert, obwohl es nicht der spannendste Film war, aber er hat die Themen und Atmosphären, die das Buch hätte vermitteln sollen, dem Zuschauer gut nahegelegt.”

„Das Buch ist viel detaillierter als der Film, wodurch es meiner Meinung nach spannender ist. Der Film ist zwar auch cool, aber es sind halt einfach nur einige Buchszenen verfilmt und zusammengeschnitten. Die Szenen sind aber sehr lebhaft und emotional gemacht, wodurch der Film trotzdem sehr spannend ist. Das Buch und der Film sprechen wichtige Themen, Probleme und Situationen an, mit denen viele Personen auch im realen Leben kämpfen müssen. Ich finde das Ende beim Film nicht so gut, weil es sehr offen ist bzw. der Film einfach endet. Ich glaube allerdings, dass sowohl das Buch als auch der Film vielen Menschen zeigen kann, wie schwer es ist, sich in so einer familiären Situation zu befinden. Beim Buch ist es aber leichter sich in die Situationen hineinzuversetzen, da es viel detaillierter und emotionaler ist. Ich denke auch, dass Personen, die das Buch nicht gelesen haben, Schwierigkeiten haben könnten, den Film zu verstehen.”

„Das Buch ist gut geschrieben und spannend, der Film erzählt eine sehr ähnliche Handlung, wurde von mir allerdings als nicht so fesselnd wahrgenommen. Dies liegt nicht nur an den Veränderungen, die vorgenommen wurden, sondern auch and dem Unterhaltungsmedium. Ein Buch kann vielmehr Gefühle, Wahrnehmungen und Details festhalten, wohingegen ein Film dies nicht auf dieselbe Weise vermitteln kann.”

„Meiner Meinung nach ist das Buch viel detaillierter geschrieben und im Film passieren nicht alle Sachen, die im Buch vorkommen, wie zum Beispiel der Freund von der Mutter. Man kann sich im Buch viel besser in die Emotionen der Personen hineinversetzten, während man das im Film meiner Meinung nach nur von außen beobachten kann. Trotzdem fand ich das Buch und den Film spannend.”

„Allgemein finde ich das Buch besser als den Film. Das Buch ist sprachlich sehr modern geschrieben und man konnte es dadurch leicht lesen. Situationen wurden im Buch besser beziehungsweise detaillierter beschrieben, sodass man sich sehr gut in die Situationen hineinversetzten konnte. Im Film wurden wichtige Szenen vom Buch ausgelassen, was dazu führt, dass der Film sich nicht so tiefgreifend wie das Buch war. Die beste Szene im Film war für mich die, in der Tilda ihre Fieberträume hatte.”

„Das Buch war eine super Klassenlektüre, welche auf das Thema Alkohol aufmerksam machen will. Ich finde gut, dass wir so etwas in der Schule lesen, weil das Thema wirklich wichtig ist und man sieht durch 22 Bahnen die schlechten Seiten von Alkoholkonsum sehr gut. Es war sehr detailliert geschrieben, was dazu führt, dass man sich als Leser sehr gut hineinversetzen konnte. Das Buch war viel detaillierter als der Film, zum Beispiel kam der neue Freund der Mutter gar nicht im Film vor, oder dass Tilda und Ida sich jeden Morgen Geschichten erzählen auf dem Weg zur Schule, denn im Film singen die Zwei ein Lied. Der Film war trotzdem gut und spannend gemacht.”

Mag. Constanze Schogger & Schüler:innen der 7C



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