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Foto Die Schüler*innen formten zunächst einen Tonzylinder in den ein Rundholzstab mittig geschoben wurde, der die Gefäßinnenwand bilden sollte. Mit Hilfe eines kleinen Schlagbrettchens wurde dann eine kantige, kubistische Ausgangsform für die Vase geformt und in die schließlich mit einem Klopfstab von unten nach oben eine Kerbstruktur geschlagen wurde.

Nach dem Entfernen des Rundholzstabes wurden Innenwand und Übergange noch geglättet und durch Ritzen ein Muster an der Vasenaußenseite gestaltet. Zusätzlich, da kurz vor Weihnachten, rollten die Schüler*innen den restlichen Ton flach aus und stachen Tonkekse aus, nachdem sie in den ausgerollten Ton mit Reliefwalzen ein Muster hineingeprägt hatten.

Die entstandenen Vasenformen waren zum Teil sehr ausgefallen und formschön und konnten nach den Schrühbrand in mehreren Schichten glasiert werden, ebenso die Tonkekse. Das Ergebnis des Glasurbrandes erwarteten die Schüler*innen mit großer Spannung und waren überrascht wie sich die unterschiedlichen Glasuren zum Teil vermischten und schöne Marmorierungen ergaben oder in edler Uni-Farbe erstrahlten.

Mag. Virginie Verwanger



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