Finale Ninja Warrior Stockerau
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Während wir bei der 10. Staffel von Ninja Warrior Germany erst im Dezember erfahren, ob und wer „Ninja Warrior Germany“ wird, steht der Sieger von Stockerau schon fest: Felix Fischer! Im dritten Anlauf – nachdem er die letzten beiden Jahre nur knapp am Ende der 3.Stage gescheitert ist – gelang es Felix in der dritten Auflage von Ninja Warrior Stockerau die anspruchsvolle 3.Stage zu buzzern und durfte auf unseren Mount Midoriyama. Aufgabe war es, die Taue innerhalb von 15 Sekunden bis zur Decke hinauf – natürlich gesichert mit Gurt und Seil – zu klettern. Felix schaffte es sogar unter 10 Sekunden und krönte sich zum ersten Ninja Warrior Stockerau! Mehr als verdient bekam er daher bei der Siegerehrung die begehrte Trophäe – eine Mini-Himmelsleiter mit vergoldeten Buchstaben aus Platin und Gold – überreicht. Herzlichen Glückwunsch
Nachdem Felix den Mount Midoriyama bezwungen hatte, blieb für jenen Burschen, der nach ihm am weitesten gekommen ist, die Platzierung „Last man standig“ über. Diesen Titel holte sich verdient Felix Zehetmayer. Bei den Mädchen kam Livia Rudnay am weitesten und wurde somit „Last woman standing“.
Um möglichst vielen Kindern das Finale zugängig zu machen wurde heuer erstmals die Kategorie „Lucky Loser“ eingeführt: all jene Kinder, die im Semifinale ausschieden, durften trotzdem zum Finale kommen und dort in dieser Kategorie gegeneinander antreten. „Last Lucky Loser standing“ wurde Julian Stengl.
Das Finale bestand auch dieses Jahr wieder aus 3 Stages, die über alle 3 Turnsäle aufgebaut, die TeilnehmerInnen ordentlich forderten. Ich hatte dieses Jahr versucht, Stage 1 und 2 etwas „schaffbarer“ anzulegen. Dies ist zwar bei Stage 1 recht gut geglückt, aber bei Stage 2 wurde gleich das 3.Hindernis, bei dem von den Ringen über eine waagrecht hängende Leiter geklettert/geschwungen/gehangelt werden musste, nahezu für alle TeilnehmerInnen zu einer unlösbaren Aufgabe. Nachdem aber jeder, der ein Hindernis nicht schafft und rausfällt, trotzdem die Stage fertig machen durfte, war zwar die Chance auf den Sieg dahin, aber man durfte zumindest weiter machen, was bei der „echten“ Show ja nicht möglich ist: denn dort ist jeder, der scheitert, nicht nur nass sondern auch endgültig raus …
Für kommendes Schuljahr haben sich erneut viele Interessierte für die unverbindliche Übung Ninja Warrior angemeldet, und somit wird es wieder abwechslungsreiche Trainingseinheiten geben (es kommen wieder ein paar neue Hindernisse dazu, die ich übern Sommer gebaut habe) und ein spannendes Finale. Außerdem ist für dieses Jahr auch geplant, dass wir im Rahmen der unverbindlichen Übung in die Ninja Halle „Monkey Factory“ in Wolkersdorf fahren, wo auch „echte“ Ninja-Hindernisse ausprobiert werden können, die man im Turnsaal nicht nachbauen kann …
Rüdiger Verwanger