„Wer ist denn das da?“- Kubistische Porträts der 2C
Bilder zu diesem Beitrag finden Sie in der Bildergalerie (öffnet sich in einem neuen Fenster)
Um den Schüler*innen die Stilrichtung des Kubismus näherzubringen, wählte ich deren Porträts als Motiv. Die Kinder wurden zunächst von mir aus drei verschiedenen Blickwinkeln (von vorne, leicht von rechts und von links) fotografiert und danach in Farbe ausgedruckt.
Ziel war es die 3. Dimensionalität in seiner begrifflichen Ganzheit darzustellen, d.h. drei verschiedene Ansichten von einem Porträt in einem Bild zu vereinen – sozusagen die gleichzeitige „Mehransichtigkeit“ in einem Bild.
Zu diesem Zweck erhielten die Schüler*innen ein kubistisches Raster, das sie auf die Rückseiten ihrer drei Porträts zeichneten, alle Teile dann ausschnitten und getrennt auflegten. Erst danach erfolgte die eigentliche Arbeit aus diesen drei Bildern ein Bild zu gestalten, quasi eine Mischung aus allen dreien und mit dem Stilmittel der Collage zu gestalten. So entstanden kubistische Porträts mit drei Augen, 2 Nasen, nur einem Ohr oder gar keinem Mund, da natürlich nicht aus jedem Blickwinkel alles zu sehen, teilweise überdeckt war oder doppelt erschien.
Die 2C war mit großem Eifer bei diesem Projekt dabei, denn jeder/e wollte wissen, wie er/sie aussehen wird in einem kubistischen Porträt, aber auch wie die Mitschüler*innen aussehen werden. Die ganz Eifrigen kombinierten dann noch die verbleibenden Bildteile von zwei Schüler*innen zu einer Collage und so entstanden sehr ungewöhnliche „neue“ Kinder…
Mag. Virginie Verwanger