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„Ihre Mission, sollten Sie den Auftrag annehmen, lautet …“ mit diesen Worten beginnt für die Schüler*innen der 2A eine spannende und zum Teil atemberaubende Jagd nach Datenträgern, die an den verschiedensten, im Grunde unzugänglichen Orten, in unserer Schule versteckt sind. Um diesen Auftrag erfolgreich auszuführen, müssen sich die Kinder abseilen, in schwindelerregenden Höhen klettern, sich ungesehen in das Lehrerzimmer schleichen, mit dem Mountainbike durch die Gänge „fetzen“, mit dem Lift in ein Untergeschoß, das es eigentlich nicht gibt, fahren und noch vieles mehr. Die Zeit drängt, denn sie haben nur eine Stunde, um ein Programm, das auf den Datenträgern verteilt ist, zu vervollständigen und ein drohendes Computervirus zu deaktivieren – so die Rahmenhandlung des Filmes …

Die Schüler*innen der 2A waren von Anbeginn vom Projekt begeistert und zeigten bei der Umsetzung der einzelnen Szenen viel schauspielerisches Talent, eine ordentliche Portion Humor, eine phänomenale Spontanität – sie erfuhren oft nur knapp vor den Dreharbeiten den genauen Ablauf der Szene und den Text - und für viele Aufnahmen extrem viel Mut und Vertrauen. Denn einige Szenen spielten in schwindelerregender Höhe. An dieser Stelle sei jedoch ausdrücklich angeführt, dass die Kinder zumindest doppelt gesichert waren und keinen Moment in Gefahr waren! Die Sicherheit der Schüler*innen stand in jedem Moment immer an erster Stelle! Und trotz dieser Gewissheit, dass nichts passieren kann, bedurfte es im ersten Moment doch eine gewisse Überwindung, im dritten Stock auf das Fensterbrett hinauszusteigen oder unterhalb des Stiegenaufganges beim Haupteingang loszulassen, um abgeseilt zu werden …

Nach drei Monaten Drehzeit und Postproduktion konnte am 25. April der fertige Film – immerhin 60 Minuten lang – in einer feierlichen Premiere den Eltern und den mitwirkenden Lehrer*innen präsentiert werden. Auch die Schüler*innen fieberten diesem Moment entgegen, hatte ja zuvor keiner von ihnen das gesamte Ergebnis gesehen.

Eine Stunde später wurde die großartige Leistung der Kinder mit einem verdienten Applaus gewürdigt. Frau Direktor Reinsperger überreichte jeder Schülerin und jedem Schüler ein kleines Windrad, das ihnen helfen soll, nach diesen „stürmischen“ und aufregenden Aktivitäten im Rahmen der Dreharbeiten, wieder etwas Ruhe in ihr Leben zu bringen. Eine ganz besondere Würdigung erhielt die Klasse von der Chefin der Firma Hobl, Andrea Hobl, überreicht: einen handgeschnitzten Oskar mit 24 Karat Echtvergoldung! Diese einzigartige Trophäe bekommt in der Vitrine vor dem Sekretariat einen Ehrenplatz.

Bei einem kleinen Buffet konnten die Schüler*innen sich anschließend untereinander austauschen und ihren Eltern stolz von ihren Erfahrungen berichten. Unterm Strich hat sich der enorme Aufwand mehr als gelohnt, den Kindern wertvolle Ein blick gebracht und dieser Film stellt einen würdigen Abschluss einer großartigen Klassengemeinschaft dar, die mich als Klassenvorstand mit Stolz erfüllt und ich mich daher an dieser Stelle ganz herzlich für zwei unvergessliche Jahre bedanken möchte! Liebe 2A: Ich wünsche euch alles Gute für eure weitere schulische (und filmische?!) Karriere!

Rüdiger Verwanger



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