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Foto„Bibliophilie ist zwar Liebe zu Büchern, aber nicht unbedingt wegen ihres Inhalts. […] Nein, der Bibliophile achtet zwar auf den Inhalt, aber er will das Objekt haben, und zwar möglichst das erste, das aus der Druckerpresse kommt.“ (S. 32), so schreibt der italienische Autor Umberto Eco in „La memoria vegetale e altri scritti di bibliofilia” - „Die Kunst des Bücherliebens” in ihrer deutschsprachigen Übersetzung.
Dass sogenannte Bibliophilie auf der Wiener Buchmesse auf ihre (Lese-) Kosten kommen, ist unbestritten, schließlich können auf 12.000 m2 tausende Neuerscheinungen entdeckt und schlussendlich auch käuflich erworben werden. Autor:innen, Verleger:innen, Aussteller:innen luden 2024 65.000 Besucher:innen (ein neuer Rekord) ein, um an diversen Lesungen, Diskussionen und Workshops teilzunehmen - so auch die 4A:
Zunächst hörten wir den Vortrag „(D)eine Geschichte erzählen“, im Rahmen dessen zwei junge Schriftstellerinnen ihre Debüts vorstellten. Darin setzen sie sich kritisch reflektierend mit ihrem eigenen kulturellen Hintergrund auseinander.
Im Anschluss daran stand eine Rätselrallye auf dem Programm: Discover the Buch Wien the English way lud die Schüler:innen, im Zuge einer book hunt, ein, (englischsprachige) Texte nach Autor:innen, einem spezifischen Cover bzw. thematischen Schwerpunkt zu suchen oder direkt mit den Aussteller:innen in englischer Sprache in Dialog zu treten, um so, aus erster (Fach-) Hand, das ein oder andere Buch empfohlen zu bekommen. Unter bücherhohen Stapeln konnte dieses schlussendlich aufgestöbert und schlussendlich auch gekauft werden, um so die eigenen bibliophilen Triebe zufriedenzustellen.

Florian Palatin, BEd



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