Fit for life Expedition Peilstein 1b – „Vom Winde verweht“
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Den diesjährigen Abschluss unserer Peilstein-Expeditionen machten die SchülerInnen der 1b. Nachdem auch bei der 1b der erste geplante Termin wetterbedingt verschoben werden musste, fand der „zweite Anlauf“ bereits sehr spät – Mitte Oktober – statt. Das Problem bei einem sehr späten Termin sind weniger die zu diesem Zeitpunkt bereits recht niedrigen Temperaturen, sondern vielmehr bringt der frühe Sonnenuntergang unseren Zeitplan etwas unter Druck. So geht die Sonne bereits über eine Stunde früher unter im Vergleich zu einer Expedition, die Mitte September stattfindet. Und eine Stunde mehr oder weniger machen bei unserem dichten Programm sehr viel aus!
Aber nachdem wir dieses Jahr etwas weniger Fußmarsch und dafür einen Abschnitt mehr mit dem Bus einplanten, ging sich auch für die 1b die Ankunft beim Peilsteinhaus noch vor einsetzender Dunkelheit aus. Im Grunde konnten wir unser gesamtes Programm an diesen beiden Tagen unterbringen, einzig der extrem starke Wind zwang uns zu einer kleinen „Anpassung“: während ein paar Kinder noch am ersten Tag das Abseilen an unserer gewohnten Felswand am Weg zum Peilsteinhaus durchführten, wurden die verbliebenen Kinder vom Aussichtsturm des Peilsteinhauses abgeseilt, was nicht weniger spektakulär war. Zusätzlich erlaubte die Möglichkeit eines etwas tieferen Einstieges auch jenen Kindern, die etwas Respekt vor der Höhe hatten, diese kleine Mutprobe in Angriff zu nehmen.
Obwohl das gesammelte Feuerholz sehr feucht war und der starke Wind „seinen Beitrag leistete“, gelang uns trotzdem ein Lagerfeuer zu entfachen. Die vorgetragenen Reime wurden zwar durch sehr starken Rauch zu einer Herausforderung, aber trotzdem mit Würde präsentiert.
Der Abstieg wurde windbedingt zum ersten Mal über den Forstweg nach Schwarzensee unternommen, was anschließend einen kurzen Shuttleverkehr mit dem Privatauto erforderte, aber die Gefahr von herabfallenden Ästen minimierte. Somit konnten auch die SchülerInnen der 1b ihre Expedition Peilstein erfolgreich zu Ende bringen und verdienten sich - mit einem relativ guten Punktepolster – den „Peilstein in Gold“.
Uns Begleitlehrern zeigten heuer die abgehaltenen vier Expeditionen, dass keine wie die andere ist und dass, trotz widriger Umstände, mit etwas Improvisation und Fantasie, vieles möglich ist! Und daher gehört an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Lehrer ausgesprochen, die mit enormem Verantwortungsbewusstsein, viel Einfühlungsvermögen und auch großem, körperlichen Einsatz diese besonderen Erlebniswandertage erst möglich machen! Vielen lieben Dank!
Rüdiger Verwanger