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FotoDie unverbindliche Übung „Ninja Warrior“ endete auch dieses Schuljahr mit einem großen Finalwettkampf: am Dienstag, den 25.Juni, durften sich alle SchülerInnen, die sich unterm Jahr in einem „Kleinen Finale“ qualifiziert hatten, der Herausforderung stellen, den „Ninja Parcours“ zu bezwingen …

In allen drei Turnsälen wurden drei anspruchsvolle Stages aufgebaut. Während die erste Stage noch relativ einfach war und alle TeilnehmerInnen nach Überwinden „der Wall“ buzzern konnten, war es ab dem zweiten Parcours „Schluss mit lustig“: vor allem das „Hangelmikado“ (unsere Kletterstangen im Turnsaal 1) führte bei vielen Kindern zu einem vorzeitigen „Aus“, nicht zuletzt wegen feuchter und somit rutschiger Hände aufgrund der heißen Temperaturen. Aber zum Unterschied zur Fernsehshow durften die TeilnehmerInnen die Stage abschließen und die verbleibenden Hindernisse überwinden versuchen. Ein weiterer wesentlicher Unterschied zur Show war, dass die Kinder nach der Stage-Einweisung den Parcours vor dem Bewerb auch kurz ausprobieren durften. Leider kam es dadurch auch vor, dass einige TeilnehmerInnen ein Hindernis beim Ausprobieren zwar geschafft hatten, beim gewerteten Durchgang dann jedoch an dieser Stelle ausschieden.

Somit waren schließlich bei der letzten und herausforderndsten Stage nur mehr fünf Burschen und ein Mädchen regulär im Bewerb. Leider hatte Katharina gleich beim ersten Hindernis Pech und rutschte nach dem Trampolinsprung von der Reckstange, die sicher gefasst werden musste, ab. Nach der anfänglichen Enttäuschung war dann aber die Freude über die überreichte Trophäe für „Last Woman Standing“ als bestes Mädchen doch recht groß!

Bei den Burschen war Glück und Können etwas länger auf ihrer Seite, aber der sehr schwierige, finale Kurs forderte früher oder später doch seinen Tribut und „warf einen nach dem anderen ab“. Aaron Pinter wurde, so wie letztes Jahr, großartiger Zweiter und musste sich nur Felix Fischer geschlagen geben, der am weitesten kam. Auch dieses Jahr scheiterte Felix nur ganz knapp vor dem Buzzer der 3.Stage. Er musste sich lediglich den extrem anspruchsvollen „fliegenden Türen“ geschlagen geben und bekam erneut die Trophäe „Last Man Standing“ überreicht. Die Trophäe für den „Ninja Warrior Stockerau“ wandert wieder in den Schaukasten und wartet darauf, ob es nächstes Jahr jemanden gelingt, die letzte Stage zu beenden, um die Chance zu bekommen, innerhalb von 15 Sekunden auf den Tauen hoch bis zur Decke zu klettern.

Abschließend sei an dieser Stelle erwähnt, dass alle TeilnehmerInnen großartige Leistungen zeigten, enormes Geschick bewiesen und dem Parcours „ordentlich die Stirn boten“! Dieser Wettkampf ist jedoch im Rahmen der unverbindlichen Übung nur ein zusätzliches Angebot, der ein wenig Spannung hineinbringen soll. Vorrangiges Ziel ist es, dass die Kinder in den angebotenen Kursen einfach einmal Hindernisse und Stationen ausprobieren können, die für den herkömmlichen Sportunterricht zu aufwendig im Aufbau sind. Und dieses Ziel wurde auf jeden Fall erreicht: die KursteilnehmerInnen konnten im Rahmen der Einheiten schwingen, springen, hangeln und balancieren und somit viele neue Bewegungserfahrung sammeln und bestehende verbessern. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und bin schon am Austüfteln neuer Hindernisse und Stationen …

Rüdiger Verwanger



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