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FotoAquathlon – die „kleine Schwester vom Triathlon“ – kombiniert zwei recht unterschiedliche Disziplinen in einem Wettkampf: Schwimmen und Laufen. Die SchülerInnen der 1a, 1b und 1d konnten die Besonderheit dieser Sportkombination am 4.Juni in Wr.Neustadt im Rahmen der niederösterreichischen Schullandesmeisterschaften einmal selbst erfahren.

Während beim Team-Bewerb nahezu all unsere Kinder teilnahmen, starten beim Einzelbewerb nur 8 Kinder von unserer Schule. Nach Altersstufen getrennt mussten zunächst 100 Meter geschwommen und im Anschluss ein 1400 Meterlauf absolviert werden. Nachdem an die 500 Kinder daran teilnahmen wurden die TeilnehmerInnen mit einem sogenannten „Rolling-start“ ins Rennen geschickt: dabei starten alle paar Sekunden 5 Kinder, sodass es fast eine Viertelstunde dauerte, bis alle Kinder „unterwegs“ waren.

Das Besondere beim Aquathlon ist ja die Phase in der Wechselzone, die oft als „3.Disziplin“ bei dieser Sportart angesehen wird. Denn durch einen schnellen Wechsel vom Schwimm- auf das Laufequipment kann ganz schön viel Zeit gutgemacht, umgekehrt aber auch einiges an Zeit liegen gelassen werden. Spezielle Schnürsysteme bei den Laufschuhen, das Laufen ohne Socken und, sofern das Reglement ein Laufen mit dem Schwimmoutfit erlaubt, reduzieren die Aufenthaltsdauer in der Wechselzone bei den „ambitionierten“ SportlerInnen auf ein Minimum.

Unsere SchülerInnen versuchten natürlich auch möglichst wenig Zeit in der Wechselzone liegen zu lassen, aber wir waren aus einem ganz anderen Grund nach Wiener Neustadt gekommen: uns war es wichtig, diese Sportart einmal kennen zu lernen und nicht vorne mit um die ersten Plätze zu kämpfen. Wobei: ein paar unserer SchülerInnen waren ganz schön flott unterwegs und reihten sich in den Platzierungen relativ weit vorne ein!

Wie vorhin schon erwähnt waren dann beim abschließenden Teambewerb fast all unsere Kinder mit dabei. Ein paar wenige mussten verletzungsbeding zusehen bzw. verzichteten aufgrund der recht frischen Temperaturen auf einen Start. Beim Teambewerb wurden jeweils nur 50 Meter geschwommen und 200 Meter gelaufen. Nachdem es sich um einen „Mixedbewerb“ handelte, musste zumindest ein Mädchen bzw. ein Bursche bei den 4 Sportlern je Team dabei sein. Und noch eine interessante Besonderheit gab es beim Teambewerb: einen spektakulären Massenstart! Und wenn an die 150 SportlerInnen gleichzeitig losschwimmen, dann ist das schon ein beindruckendes „Schauspiel“. Wir hatten unseren Kindern jedoch nahegelegt, dass sie sich bei diesem Start etwas zurückhalten, da man bei so einem Rennbeginn sehr schnell unabsichtlich einen Fußtritt von Mitbewerbern abbekommt. Die Schwimmabschnitte konnten, trotz kalter Wassertemperaturen, gut zurückgelegt werden, etwas Verwirrung und Suche nach seinem Partner gab es bei so vielen TeilnehmerInnen bei der Übergabe, der eine oder andere Chip wurde verloren, trotz recht kurzer Distanzen gaben unsere SchülerInnen alles und waren nach der Übergabe ordentlich „erledigt“, aber die Stimmung war sehr gut und vielen unserer SchülerInnen hatte es großen Spaß gemacht und der eine oder die andere bereute es nach dem Teambewerb, dass er/sie nicht doch auch beim Einzelbewerb mitgemacht hatten.

In Wr.Neustadt waren an diesem Tag über 500 SchülerInnen mit dabei. Obwohl wir zwar nicht um die ersten Plätze mitkämpften, waren wir aber jene Schule, die mit Abstand die meisten Kindern am Start hatten. Erste Überlegungen von unserer Seite nach dieser sehr positiven Aufnahme unserer SchülerInnen: eventuell nächstes Jahr einen schulinternen Aquathlon selbst in Stockerau auf die Beine zu stellen …

Mag.Katja Leidenfrost, Mag.Daniela Silberbauer, Mag.Rüdiger Verwanger



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