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FotoDie Gestaltung des „Unmöglichen Dreiecks“ war Hauptthema eines Projektes, sowohl im Fach „Kunst und Gestalten“ als auch im Fach „Technik und Design“. Die auch „Penrose- Dreieck“ genannte Form ist eine sog. „Unmögliche Figur“ und wurde vom gleichnamigen Mathematiker Roger Penrose, angeregt von den Bildern des Grafiker M.C. Escher, erfunden.

Im Werkunterricht stellten die Schüler*innen demnach ein 3-D Modell dieser Figur her und zwar aus Karton/Pappe. Ein exakter Zuschnitt und die Verklebung der drei Balken war Voraussetzung für das Gelingen dieser Illusion.

Die anschließende Präsentation vor einem Spiegel, aus dem richtigen Blickwinkel fotografiert, ergab dann das „unmögliche Dreieck“ im Vordergrund und im Spiegelbild dessen Konstruktion aus drei Balken, die jeweils im rechten Winkel zueinanderstehen. Es wurden auch Videos gemacht, die ebenso die Illusion des Dreiecks zeigen, sowie dessen Auflösung zu seiner Bauweise.

Eine Schülergruppe fertigte zusätzlich noch eine ähnliche optische Täuschung aus Holzleisten an, nämlich die „unmögliche Lattenkiste“, bei der es scheint als wären die rückwärtigen Leisten im Vordergrund!

Parallel dazu und nach einer eingehenden Beschäftigung der Klasse mit der Kunstrichtung OpArt, wählte jeder/e Schüler*in ein Bild dieses Genres und versuchte es zu imitieren, was zum Teil viel Ausdauer erforderte und auch ganz gut gelang, z.B. F. Grignanis „Regressione induttiva e tensioni ortogonali“ von Sarah Messaros, B. Rileys „Movement in Squares“ von Elias Binder, V. Vasarelys „Zebras“ von Pia Gansberger, M. Apollonios „Spazio Ad Attivazione Cinetica 6B“ von Florian Krammer, … (siehe Fotos).

Einige Schüler*innen wählten die Variante des unmöglichen Dreiecks aus neun Kuben von O. Reutersvärd (Johannes Klein, Björn Löhr, Florentina Koppitz, Markus Höfle), oder optische Täuschungen wie das „Hermann- Gitter“ (Manuel Amberger, Lena Augustin, Emilia Sienko), die „Orbison-Illusion (Tobias Gröbl), die „Kaffehaus-Täuschung“ (Felix Striok, Samuel Schmidt), oder eigenständig weiterentwickelte Kompositionen (Adrian Bambara)

Als Zusatz zeichneten einige Schüler*innen noch einen besonderen 3-D Buchstaben, der eine extreme Tiefenwirkung aufweist, „einen förmlich ins Gesicht springt bzw. in den Abgrund blicken lässt“ (siehe Fotos und Videos).

Als Ausklang zu diesem sehr umfangreichen Projekt besuchten wir das Museum der Illusionen in Wien, wo der/die eine oder andere Schüler*in „seine/ihre Zeichnung“ wiederfinden konnte!

Mag. Virginie Verwanger



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