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FotoAm letzten Augustwochenende machten über 3000 ambitionierte SpartanerInnen St.Pölten unsicher. Und mitten unter ihnen: über 30 SchülerInnen unserer Schule, die beim Spartan Kidsrace ihrer „wilden Seite“ freien Lauf ließen …

Nachdem diese Veranstaltung vom Mai 2020 auf diesen Termin verschoben wurde, der in den Ferien liegt, konnte der Besuch dieses Sportbewerbes nicht als Schulveranstaltung angeboten werden, sondern interessierte Kinder konnten nur mit ihren Eltern privat nach St.Pölten fahren.

Bereits im Juni wurden die Fit for life – SchülerInnen mit einem speziellen Training auf der Marienhöhe darauf bestens vorbereitet. Und am 27.August war es dann soweit: der Startschuss bzw. der „Aroo-Schlachtruf“ eröffnete um 9 Uhr das Rennen über die lange Kinderdistanz. An die 10 Kinder unserer Schule machten sich auf den Weg über die 3,2 km lange Hindernisstrecke - im wahrsten Sinne des Wortes „über Stock und Stein“. Doch beim Spartanrace ist die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Laufstrecke alleine nicht genug: über 20 zusätzliche Hindernisse machen es den AthletInnen nicht gerade leicht. So müssen Wände und Netzkonstruktionen überwunden, Reifen gezogen und gehoben, Ziele getroffen, Schotterkübel getragen, über Stege balanciert und Seile hinaufgeklettert werden. Spektakuläres und letztes Hindernis vor dem Ziel war dieses Jahr, auch für die Kinder, der „Fire-Jump“ vorbereitet.

Eine halbe Stunde später startete das größere Teilnehmerfeld unserer Schule über die 1,6km lange Strecke. Diese war somit zwar etwas kürzer und es „standen“ ein paar Hindernisse weniger „im Weg“, aber sie war deswegen nicht viel weniger anspruchsvoll. Vor allem für ein erstes Hineinschnuppern in diese Sportart ist die kürzere Distanz ideal. Wobei einige SchülerInnen nach dem Rennen meinten, dass es ihnen zu kurz war und sie das nächste Mal die lange Strecke in Angriff nehmen werden …

Einen kleinen Wehrmutstropfen gab es dieses Mal aber doch: obwohl von mir „versprochen“ und bei so manchen SchülerInnen der auslösende Grund, beim Spartan Race mitzumachen, fiel das beliebteste Hindernis den Sicherheitsbestimmungen (Corona-Hygienevorschriften und zu niedrige Temperaturen) zum Opfer: die Gatschgrube. Bei diesem Hindernis müssen mehrere fast hüftthohe mit Wasser und Matsch gefüllte Becken durchquert werden. Und wer bis dahin relativ sauber geblieben ist hat danach endgültig das korrekte Erscheinungsbild eines „waschechten“ Spartaner: schmutzig bis hinter die Ohren! Vor allem jene Athleten, die beim Hinunterlaufen von den lehmig-erdigen Hügeln ausrutschen und komplett in dem braunen Wassermatschgemisch untertauchen … Schade, aber so bleibt etwas, auf das sich alle für das nächste Mal freuen können. Und den Eindruck hatte ich auf jeden Fall: es hat allen, trotz Anstrengung, riesigen Spaß gemacht und jede/r, mit der/m ich gesprochen habe, meinte, dass er/sie nächstes Jahr wieder mit dabei sein wird!

Ein großes Dankeschön gebührt den Eltern, die es ihren Kindern ermöglichten, bei diesem Event dabei zu sein. Durch die strengen Hygienevorschriften, zum Teil recht komplizierten Anmeldevorgängen und einem ansehnlich großen Haufen an Schmutzwäsche war es auch für sie eine ordentliche Herausforderung. Danke auch für die vielen zur Verfügung gestellten Bilder, die allen Interessierten einen eindrucksvollen Einblick in die „Welt der Spartaner“ erlauben.

Die erhaltene Finisher-Medaille – dieses Jahr besonders originell in Form eines Spartanschildes – werden sicherlich einen Ehrenplatz in den Zimmern der Kinder erhalten. Und das schwer verdiente Finisher-Shirt werden wir das kommende Schuljahr – und darüber hinaus – des Öfteren in unserer Schule mit großem Stolz getragen sehen …

Aroo!

Mag.Rüdiger Verwanger



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