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FotoNach einer kurzen Einführung in die klassischen griechischen Vasenformen mit ihren unzähligen Formen und wohlklingenden Namen, modellierten die Schülerinnen der UÜ Werk- Atelier eine Vase aus Ton in kombinierter Technik (Aufbau-, Plattentechnik) - natürlich nicht in Originalgröße, sondern in der Miniaturvariante. Nach dem Rohbrand suchten sie sich Bespiele des kretisch- minoischen Stils (ca. 1500 v. Chr., Kamares-, Meeresstil) aus und bemalten ihre Vasen, nachdem sie das Motiv mit Bleistift vorgezeichnet hatten. Das Bemalen mit Wasserfarben erforderte viel Geschick und Ausdauer, was den feinmotorisch sehr begabten Schülerinnen leicht von Hand ging. Neben den typischen griechischen Dekormustern war der Octopus in sehr stilisierter Form ein beliebtes Motiv. Eine Schülerin wählte die Form der attischen Schale und wir fanden, dass die Dionysos- oder Augenschale des Exekias, eines griechischen Töpfers und Vasenmalers des schwarzfigurigen Stils (um 540 v.Chr.) als Vorlage passend wäre. Wie beim Original signierte auch die Schülerin das Gefäß am Fuß mit ihrem Namen.

Für die Fotos bot sich die Sandgrube der Weitsprunganlage als geeignet an, sowie die danach ausgestellten Werke in der Vitrine auf einem leichten Sandteppich, der ein wenig den griechisch- archäologischen Charakter unterstreichen sollte.

Mag. Virginie Verwanger



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