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FotoBei einer Gemeinschaftsausstellung präsentierten Schülerinnen und Schüler der 3D ihre Werke, Schülerinnen und Schüler der 6A zeigten eine Performance.

Titel der Ausstellung der 3D war „andersgesehen“. Im Anschluss an Museumsbesuche reagierten die Kinder auf ausgewählte Werke des Kunsthistorischen Museums oder des mumok. So entstand zum Beispiel auf ein Werk von Picasso aus seiner blauen Periode, „Celestina“, eine Arbeit, die das Bild in warmes Licht taucht; eine kleine Gruppe von Schülerinnen baute als Reaktion auf Bruegels „Jäger im Schnee“ ein Modell mit dem Titel „N.I.S. Nichts im Sommer“. In einem Prozess, der als wichtigster Teil des Projektes bestand, entwickelte jeder Schüler bzw. jede Schülerin, alleine oder in Teams, in ganz besonderer Weise seine Idee von Beginn bis zur Umsetzung. Bei den Mitteln zur Endausführung wurden keine Grenzen gesetzt. Es entstanden Fotografien, Malereien, Zeichnungen, gemischte Techniken und dreidimensionale Projekte. Die Ausstellung in den Hofstallungen des mumok war sehr eindrucksvoll!





Out oft he Blue….oder Ideen zum Anfang

Die Ausstellungsvorbereitungen der 6A begannen viele Wochen vor ihrem Ausstellungstermin: Unsere Projektidee basierte auf den unterschiedlichen Schöpfungsmythologien, welche Fr. Prof. Haneder-Kulterer im Religion Unterricht vorbereitete. Die Jugendlichen setzten sich im BE Unterricht mit Kunstäußerungen der Gegenwart, mit Konzeptkunst und Zeichnung auseinander.

Bei dem „Soundpainting“ Workshop mit der Künstlerin Ceren Oran am 17. Mai konnten die SchülerInnen aktiv Echtzeitkompositionen und vielfältige künstlerischen Performances kennen lernen.

Das Sound Painting Projekt wurde mit Begeisterung von den SchülerInnen der 6A angenommen. Von Anfang an begeisterte die Künstlerin Ceren Oran die Jugendlichen und führte sie Schritt für Schritt in einen freien unbeschwerten kreativen Prozess. Dem gegenseitig sensitiven Umgang wurde besonderer Stellenwert geboten (Blindführung), aber auch auf das Reagieren von Anweisungen durch Blickkontakt, lautloser Gestik, uvm. Die Jugendlichen genossen besonders den kreativen Prozess: "Skulpturen mit besonderem Ausdruck stellen" und "Lebendige Skulpturen" – Musik: Bartholomey Bittmann, ein österreichisches Duo. Den Abschluss bildete ein Ausprobieren einer Echtzeitkomposition- Agieren und Reagieren auf Gesten, Handzeichen- eine spannender Prozess mit einem tollen Ergebnis!

Eine Videodokumentation dieses Workshops war dann der Ausgangspunkt für einen Ausstellungsbeitrag „SPUREN. Kunst macht Schule - Schule macht Kunst“ - am 8. Juni 2018

MMag. Elisabeth Grimus, Mag. Irene Konrad



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