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FotoSportklettern fördert eine Vielzahl an körperlichen und auch geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten: Kraft, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Konzentrationsfähigkeit. Und vor allem beim Sichern des Kletterpartners wird ein großes Maß an Verantwortungsbewußtsein gefordert. Durch das Fokussieren auf die Griffe und Tritte der Kletterroute gelingt es dem Sportler sehr schön, „die Welt um sich herum zu vergessen“: bei kaum einer anderen Sportart kann man so gut abschalten und den Kopf frei bekommen von belastenden Gedanken und Problemen…

Während Erwachsene beim Einstieg in diese Sportart mühsam die Bewegungsabläufe beim Klettern erlernen müssen, haben Kinder noch einen sehr natürlichen Zugang zum „Kraxeln“ und gehen sehr ungezwungen an die Aufgabe heran, möglichst weit hinaufzukommen.

Die SchülerInnen der 1a konnten am 15.12. diese Erfahrungen sammeln. Die technischen Fertigkeiten wurden durch abwechslungsreiche Boulderübungen geschult. An der Hauptwand setzten die Kinder nach einer Sicherheitseinweisung und dem Erlernen der Sicherungstechnik mit dem Grigri und dem Smart ihre Kletterfähigkeiten beim Toprope-Klettern um. Nachdem zwei Drittel der Kinder aus der 1a auch in der unverbindlichen Übung Sportklettern waren und dort das Sichern eines Kletterpartners erlernt hatten, war dieser Projektvormittag auch für mich sehr entspannt. Durch diesen Umstand, dass wenig Zeit zum Erlernen der Sicherheitstechnik aufgebracht werden musste, kamen die Kinder sehr intensiv zum Klettern. Und daher war diesmal nicht die Zeit, sondern die Kraftausdauer der limitierende Faktor …

Mag. Rüdiger Verwanger



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