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FotoAuch am Ende dieses Schuljahres wurde eine Wallfahrt nach Mariazell für die Oberstufe des Gymnasiums Stockerau angeboten und so machten sich heuer insgesamt 33 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Fr. Professor Haneder-Kulterer, Hr. Professor Romirer-Maierhofer und Hr. Professor Kerbl auf den Weg nach Mariazell.

An einem Montagmorgen nach dem Wochenende aufzustehen ist ja so schon nicht leicht, aber da die geplante Abfahrt am Montag schon auf 6 Uhr in der Früh angesetzt war, hielt sich die Motivation noch in Grenzen. Aber sobald wir mit dem Bus in Lilienfeld angekommen waren, kamen die Lebensgeister langsam zurück und mit ihnen auch die Motivation, endlich loszugehen. Die Via Sacra führte uns von Türnitz durch die Falkenschlucht mit einem „kurzen“ Abstecher auf den Tiroler Kogel, wo wir die Nacht in einer Hütte des Alpenvereins verbrachten. Nach dem Abendessen ließen wir gemeinsam den Abend auf der Holzterrasse ausklingen.

Der nächste Tag begann für uns schon um 4:30. Nach einem ausgiebigen Frühstück in den ersten Strahlen der Morgensonne und einem gemeinsamen Morgengebet brachen wir auf in Richtung Mariazell, wo wir gegen Mittag ankamen. Nachdem uns das letzte steile Stück zur Berghütte hinauf am Vortag ziemlich geschafft hat, waren wir froh, als uns verkündet wurde, dass es am Weg nach Mariazell „eh nur einmal kurz bergauf geht“ (aus dem „einmal kurz“ wurden dann doch wieder drei längere Steigungsabschnitte). Dass wir trotzdem gut in Mariazell angekommen sind haben wir natürlich den vielen kleinen und größeren Pausen zu verdanken, von denen wir eine bei der „Wuchtelwirtin“ in der Nähe von Mariazell eingelegt haben. In Mariazell selbst besuchten wir zuerst die Basilika, wo wir nach einem gemeinsamen Gebet langsam zu einer Jause aufbrachen. Danach endete unsere Wallfahrt auch schon mit der Zugreise nach Hause.

Abschließend muss ich sagen, und ich hoffe hier für alle Teilnehmer zu sprechen, dass die Wallfahrt ein tolles Erlebnis in jeder Hinsicht war. Auf der einen Seite war unsere Gruppe sehr motiviert und immer zu Späßen aufgelegt, aber im Ernstfall sofort rücksichtsvoll und hilfsbereit, auf der anderen Seite können wir auch auf unsere körperliche Leistungen stolz sein, da wir am ersten Tag 28km und am zweiten Tag 27km zurückgelegt haben.

Im Namen aller Schülerinnen und Schüler möchte ich noch allen drei Lehrern einen großen Dank aussprechen, dass Sie so viel Herzblut in die Organisation hineingesteckt haben und so für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben, denn dadurch konnte die Wallfahrt erst zu so einem Erlebnis werden.

Agathe Formanek, 7B



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