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FotoSchülerInnen spielen großes Theater und das schon seit 10 Jahren

Niemand konnte erahnen, dass das erste große Musiktheaterprojekt „Die Zauberflöte“ 2007 den Auslöser für eine kontinuierliche Theaterarbeit am BG Stockerau gab. Es folgten viele schöne Produktionen wie „Lumpazivagabundus“, „Der Bauer als Millionär“ „Die Fledermaus“, „Im weißen Rössl“, „Gräfin Mariza“, „Der Vogelhändler“, „My Fair Lady“, „Wiener Blut“.

Heuer stand „Hallo Dienstmann“ am Programm. Ob auf oder hinter der Bühne, jeder der ca. 50 Mitwirkenden wurde seinen Talenten und Wünschen gemäß eingesetzt. All dies geschah für einen guten Zweck. Der Reinerlös in der Höhe von € 10342,82 dient einerseits dem Schülerfonds des BG/BRG Stockerau. Vielen SchülerInnen des BG/BRG Stockerau, die sich in schwierigen Situationen befinden, kann so schnell und unbürokratisch geholfen werden. Andererseits wird eine Kulturreise aller Mitwirkenden nach Bregenz am Ende des Schuljahres unterstützt.

Ich möchte an dieser Stelle allen KollegInnen, allen voran Frau Prof. Stubenvoll und Frau Prof. Frischeis sowie Hr. Prof. Müller und Frau Prof. Guthauer, unserer Frau Direktor und allen Eltern und DarstellerInnen ganz herzlich dafür danken, dass wir wieder ein so tolles Projekt auf die Beine stellen konnten. Ein besonderes Dankeschön sei auch Herrn Thomas Gröger (Volksoper Wien/Musikschule Stockerau), unserem Dirigenten seit 2007, ausgesprochen.

Herzlichen Dank auch allen Sponsoren ohne Sponsoren wäre dieses Projekt nicht möglich!

Hier ein Bericht von Fabio Jagersberger und anschließend ein paar Gedanken mitwirkender SchülerInnen:

„Hallo Dienstmann“ ist eine Verwechslungskomödie, die schon 1952 für große Begeisterung gesorgt hat. Im Winter 2017 gab unsere Musical/Oper Gruppe dieses mittlerweile 65 Jahre alte Stück zum Besten. Doch das einst von Hans Moser und Paul Hörbiger gespielte Lustspiel, brachte einige Schwierigkeiten mit sich, welche unsere Truppe aber problemlos meistern konnte.
Schon im Juni nahmen die Schüler ihre Textbücher entgegen und beschäftigten sich das erste Mal intensiv mit dem für deren Generation unbekannte Stück „Hallo Dienstmann“. Sie kamen zusammen und schauten sich begeistert den alten Film an. Alle begannen sich schon Gedanken darüber zu machen, wie sie ihre Rolle am besten umsetzen könnten. Im September begann dann das neue Schuljahr und damit auch die Probenzeit für das diesjährige Stück. Texte wurden gelernt, Chorlieder wurden geprobt, doch viel zu schnell rückten die Aufführungen näher. Anders als in den Jahren davor war, dass das Pfarrzentrum renoviert wurde und wir bis kurz vor den Aufführungen nicht dort proben konnten. Bald kam auch schon das Orchester dazu und die verschiedensten Sänger perfektionierten ihre Lieder und ihren Gesang. Ganz schön zu sehen war auch, dass sich nicht nur das Stück mit der Zeit entwickelte, sondern auch, dass das ganze Ensemble zu einer richtigen Familie zusammenwuchs. Die Kleinen spielten mit den Großen und anders herum. Alle waren füreinander da und es gab keinen, den man in einer Ecke sitzen hat lassen. Ging es einem schlecht, so waren schon einige Leute für ihn da und versuchten ihn wieder aufzumuntern. Sie waren einfach ein Mechanismus, der mit der Zeit immer besser zusammenspielte. Und schon war es wieder so weit. Die ersten Generalproben verliefen ein bisschen chaotisch, doch bei den Aufführungen war alles genau so wie es sein sollte. Natürlich gab es manchmal die eine oder andere Sache, wo man einem anderen helfen musste! Doch wie es eine Familie tut, halfen sich alle gegenseitig! Vier sehr gelungene Aufführungen schmückten die Abende der Woche vor den Semesterferien.
Zurückblickend kann nur noch gesagt werden, dass dieses Schuljahr ohne Musical/Oper nicht so gut in Erinnerung bleiben würde, denn dieses Projekt überträgt so gute Laune auf so viele Menschen verschiedenster Generationen. Ob jung oder alt, ob Zuschauer oder Schauspieler, alle hatten Spaß.

Weitere Schülermeinungen

„Die unverbindliche Übung „Musical Oper“ ist eine der wenigen einzigartigen Möglichkeiten für die Professoren Talente zu erkennen und für die Schüler ihre Fähigkeiten auszuleben. Dieses Jahr hatte ich besonders viel Text, gut dass man in meiner Rolle als Anton Lischka improvisieren konnte ohne aufzufallen.“ - Tristan Woschitz, 5b

„Super is!“ - Stefan Mößlacher, 5c

„Mit vielen Rumkugeln läuft alles rund“ - Anesa Kalkan, 5c

„Wie jedes Jahr leiwande Stylisten! Vielleicht werde ich jetzt jeden Tag so herum gehen,… mit verrückten Zöpfen und knalligem Makeup“, lacht Tamina Mijic, 5b

MMag. Ernst Rehberger



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