FotoAm Mittwoch, den 10. Jänner 2017 besuchten unsere 7. und 8. Klasse im Rahmen des Englischunterrichts die Aufführung von William Shakespeares „Macbeth“ adaptiert von Clive Duncan der Vienna’s English Theatre School Tours.

Hier ein Auszug aus der Webseite:
http://www.schooltours.at/tour-201617/blue-tour/ (18.01.2017)

Diese behutsame und vers-treue „Macbeth“-Adaptierung für vier Schauspieler bleibt trotz vereinfachter Grammatik und Vokabular dem Original so nahe, dass nichts von dessen Essenz verloren geht. Eine einmalige Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler diese epochale Tragödie in Originalsprache zu sehen.

Synopsis

Die Feldherren Macbeth und Banquo haben eine Rebellion, an der auch der Than von Cawdor beteiligt war, niedergeschlagen. Auf dem Rückmarsch begegnen ihnen drei Hexen, die Macbeth als Than von Glamis und Cawdor sowie als späteren König begrüßen, während sie Banquo prophezeien, dass er Stammvater eines künftigen Königsgeschlechtes werde. Als kurz darauf Boten des Königs Macbeth die Nachricht von seiner Ernennung zum Than von Cawdor überbringen und sich damit ein Teil der Weissagung erfüllt, entfacht dies Macbeths Machthunger.

Bald darauf erscheint der König mit Gefolge als Gast auf Macbeths Schloss. Lady Macbeth, von der Prophezeiung unterrichtet, treibt ihren wankelmütigen Mann zu der Bluttat, die ihnen die Krone verschaffen soll. Noch in derselben Nacht handelt das Paar. Macbeth ersticht den schlafenden König mit den Dolchen von dessen schlafenden Wachen, um den Verdacht auf diese zu lenken. Frühmorgens findet der königstreue Macduff den Ermordeten, woraufhin Macbeth in vorgetäuschter Rage die Wachen niedermetzelt. Der Thronfolger Malcolm flieht nach England, da er auch sein Leben bedroht sieht, und Macbeth kann ungehindert nach der Krone greifen.

Die gewonnene Macht und sein Gewissen treiben Macbeths Selbstentfremdung voran und bald quält ihn die Sorge um seine Nachfolge. Wenn die Hexen Recht behalten, hat er den Meuchelmord letztlich zugunsten von Banquos Söhnen begangen. So folgt Bluttat auf Bluttat. Banquo wird ermordet, doch sein Sohn kann entkommen. Beim Festbankett am selben Abend erscheint Macbeth Banquos Geist und verwirrt ihn bis er sich in seiner Panik in verräterischen Aussagen verwickelt. In aller Eile schickt Lady Macbeth die Gäste fort.

Um seinen Thron bangend sucht Macbeth tags darauf die Hexen auf, die ihm versichern, dass keiner „den ein Weib geboren“ ihm schaden kann, und er erst unterliegen wird, wenn „der Birnamswald zu seinem Schloss emporsteigt“. Unterdessen hat sich Macduff in England mit Malcolm verbündet und marschiert mit englischen Truppen gegen Macbeths Schloss.

Während sich Macbeth noch für unbesiegbar hält, verfällt seine Frau zunehmend dem Wahnsinn. Nachts schleicht sie durchs Schloss und versucht unsichtbares Blut von ihren Händen zu waschen. Als die Engländer anrücken, rüstet man im Schloss zum Kampf. Um möglichst unentdeckt an das Schloss heranzukommen, tragen die Soldaten Zweige vor sich her. Zur gleichen Zeit erhält Macbeth die Nachricht vom Tod seiner Frau und vom „Herannahen des Birnam Waldes“. Er wirft sich entschlossen in die Schlacht, steht bald Macduff gegenüber, „der vor der Zeit geschnitten ward aus Mutterleib“, und empfängt den Todesstreich. Malcolm wird zum König Schottlands gekrönt.

Link zu Facebook: http://www.facebook.com/ViennasEnglishTheatre

Mag. Petra Szucsich, MSc



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