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FotoSich den „Peilstein in Gold“ zu verdienen ist kein leichtes Unterfangen, das kann jeder Teilnehmer der „Expedition Peilstein“ bestätigen. Bis aus dem von den Kindern ausgesuchten und mitgebrachten Kalkstein letztendlich jene begehrte Trophäe wird, die dann zwei Jahre lang in der Klasse am Lehrertisch steht und die SchülerInnen an die zwei anstrengenden, aber aufregenden Tage erinnert und Symbol für die gewonnene Klassengemeinschaft ist, bedarf es noch zahlreicher Arbeitsschritte, die an dieser Stelle kurz beschrieben und durch die Fotos veranschaulicht werden.

In einem ersten Schritt wird der Holzsockel bearbeitet: zurechtgeschnitten, abgekantet, geschliffen und die Öffnung für den Stein herausgearbeitet. Der Stein wird im Anschluss mit einem speziellen Zweikomponenten-Kleber im Sockel fixiert. Nachdem dieser ausgehärtet ist, werden überstehende Reste verschnitten und verschliffen. Die zu vergoldenden Stellen müssen zunächst mit Schellack (Spirituslack) versiegelt werden. Bevor das Blattgold in passende Stücke geschnitten und mit einem Vergolderpinsel aufgetragen („angeschossen“) wird, muss die Vergoldermilch – ein langsam trocknender „Kleber“ – aufgestrichen werden. Mit einem Pinsel wird das aufgelegte Gold „eingekehrt“ und mit einer weiteren verdünnten Schellackschicht als Abriebschutz versiegelt. Damit der Schellack nicht „anläuft“ (matt wird) muss dieser unmittelbar nach dem Auftragen mit einem Föhn getrocknet werden.

Zum Abschluss wird der fertige „Peilstein in Gold“ beschriftet, damit jeder erkennen kann, welche Klasse sich die Trophäe verdient hat …

Mag. Rüdiger Verwanger



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