FotoEin Rückblick von Florian Schneps (3D)

Eigentlich hatten wir alle noch den Schlussapplaus von „Wiener Blut“ (Produktion 2015) im Ohr, als uns Professor MMag. Rehberger bei der Bekanntgabe des Reinerlöses auch das neue Stück für 2016 präsentierte: Von „Wiener Blut“ und dem Wiener Kongress ging es schnurstracks ins „Weiße Rössl am Wolfgangsee“.

Was wird uns da wohl erwarten? Welche Lieder müssen wir beim Casting singen? Fragen über Fragen, die uns gleich direkt in das neue Stück brachten.

Nachdem wir das Casting hinter uns gebracht hatten, bei dem ich die Rolle des Dr. Siedler bekam, bekamen wir noch im alten Schuljahr das Textbuch, damit wir uns in den Ferien schon einlesen konnten. Wir wollten ja unseren „Chef“ nicht enttäuschen. Ich habe mich einfach gefreut, bei der Produktion „Im weißen Rössl“, wieder dabei zu sein. Schon in den Ferien habe ich fleißig „gegoogelt“, um mich auf diese Rolle vorzubereiten. Ich war begeistert, wie viele tolle Lieder in diesem Singspiel enthalten sind, und viele davon hatte ich auch schon gekannt. Mit Schulbeginn ging es dann so richtig los. Proben, Proben, Proben,… Denn wir wollten im Jänner 2016 unserem Publikum ein tolles Stück präsentieren. Auch wenn so mancher schulfreier Samstag für Proben draufging, hatten wir jeder Menge Spaß an der Arbeit. Schließlich sind wir nicht nur ein „Schüler-Ensemble“, sondern vor allem eine eingeschworene Truppe von Freunden, in der jeder für jeden da ist, und wir uns gegenseitig unterstützen.

Phasenweise hat uns Professor Rehberger hart rangenommen und uns unsere Grenzen aufgezeigt, aber der Erfolg gab ihm und uns natürlich Recht.

Viel schneller als geglaubt, war Jänner und somit auch die Premiere unseres Stückes. Hatten wir es wirklich drauf? Steht im Weißen Rössl wirklich das Glück vor der Tür, ist Sigismund der Schönste und kann man im Salzkammergut wirklich lustig sein? Der große Applaus unseres Publikums zeigte es deutlich: Wir konnten all diese Fragen mit einem deutlichen Ja beantworten, und wir waren einfach glücklich und zufrieden. Danke an alle Mitwirkenden vor und hinter der Bühne, Helfern, Eltern und Sponsoren. Ohne den Zusammenhalt aller hätten wir es nicht geschafft, und somit war die ganze Welt für uns und unseren „Chef“ MMag. Rehberger himmelblau.

P.S.: Was mir besonders am Herzen liegt: Heuer haben wir zum ersten Mal „auswärts“ gespielt. Kurz vor der Premiere durften wir im Pflegeheim Stockerau eine Kurzversion des Stücks den Bewohner/innen präsentieren. Wir freuten uns sehr über den großen Applaus und werden auch 2017 wiederkommen. Danke an dieser Stelle auch an unseren Orchesterchef Thomas Gröger für die tolle Unterstützung!

Übrigens: 2017 spielen wir „Hallo Dienstmann“ – Ich freue mich schon sehr darauf!



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