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FotoSpannender kann ein Ausbruch aus dem „Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz“ nicht sein: in den letzten beiden verbliebenen Sekunden gelang es den SchülerInnen der 2b die letzte Zahl für die Zahlenkombination zum Öffnen des großen Haupttores aufzudecken und somit ihre Flucht zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Die scheinbar aus langer Hand vorbereitete und durchgeplante Flucht nahm 5 Stunden zuvor ihren Anfang: nach dem Knacken der Zellentür arbeiteten sich die 25 „Häftlinge“ vom 3. Stock quer durch das Gebäude bis in den Keller vor und überwanden zahlreiche Hindernisse: „die Dunkelkammer mit den Drucksensoren“, „das unter Strom stehende Spinnennetz“, „den Säuregang“, „den mit Lasersensoren gesicherten Stiegenabgang“, „die messerscharfen Rotoren des Lüftungsschachtes“, „die Gefrierkammer mit minus 60 Grad“ und „den Schusskanal“. Die Zahlenkombination des Haupttores wurde schließlich im fünften und somit letzten Versuch und in „vorletzter“ Sekunde geknackt.

Der Gefängnisaufsicht ist aus zuverlässiger Quelle zu Ohren gekommen, dass die 2a in nächster Zeit einen ähnlich spektakulären Ausbruch wagen wird. Um den Ruf als ausbruchsicheres Gefängnis wieder herzustellen, werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Denn es ist der Gesellschaft nicht zuzumuten, dass die wegen schwerwiegender Verfehlungen Inhaftierten auf freiem Fuß wandeln: die meisten „Insaßen“ der 2a und 2b sitzen wegen groben Verstößen gegen unser hochangesehenes Bildungssystem ein: sie wurden überführt, weniger als 1 Stunde tägliches Lernen für das Fach GWK aufzuwenden, wiederholt wurde während des GWK-Unterrichtes an andere Gegenstände wie Mathematik oder Englisch gedacht, und außerdem zeigen viele enorme Defizite im konditionellen Bereich: schon nach 100 Liegestützen sind leichte Müdigkeitserscheinungen wie z.B. schweres Atmen deutlich erkennbar…

Mag. Rüdiger Verwanger



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