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FotoDer Besuch der Op Art – Ausstellung im Mumok in Wien am 1. Oktober 2019 war für die SchülerInnen der 4E ein Kunsterleben mit allen Sinnen.

Die Aufgabe für die SchülerInnen war es einige selbst gewählte Werke genau zu beschreiben und wie die optischen Effekte auf sie wirkten, sowie diese Objekte für eine spätere Dokumentation zu fotografieren. Prof. Julia Marx begleitete uns zur Ausstellung und ermöglichte so eine Aufteilung der Klasse in kleinere Gruppen, was organisatorisch und pädagogisch für das Erreichen der Exkursionsziele wesentlich war.

Die Gemälde und Reliefs der 1. Ebene erforderten einen ständig wechselnden Betrachterstandpunkt vor dem einzelnen Werk, um die optische Täuschung zu erfassen, oder auch um dessen Konstruktion bzw. dessen Geheimnis zu enttarnen. Auch der Vergleich mit älteren Werken aus dem 16.-18. Jahr- hundert war sehr interessant und für die SchülerInnnen auch überraschend, was die optische Illusion betrifft.

In der 2. Ebene war dann voller Körpereinsatz gefragt: Die SchülerInnen durchwanderten verschiedene Erlebnisräume z.B. einen Raum mit hunderten, von der Decke herabhängenden Metallstäben, die beim Durchschreiten lautstark erklingen, oder den sog. „Spazio elastico“, einen völlig dunklen Raum mit - wie in einer Matrix - gespannten weiß leuchtenden Fäden, die sich verschieben. Zudem gab es auch kinetische Objekte, Licht-Installationen, aber auch Anamorphosen aus früheren Zeiten, die die SchülerInnen fasziniert betrachteten.

Die schwarz-weiße Bodenspirale, die ein Gefühl der Unebenheit erzeugte, sowie der gesamte Ausstellungsverlauf in Form eines Labyrinths, sorgte für zusätzliche Verwirrung – das Sehen wurde so zum Ganzkörpererlebnis!

Mag. Virginie Verwanger



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