FotoAm 30. Jänner 2019 besuchten die 7. und 8. Klassen die diesjährige Vorstellung der Vienna’s English Theatre School Tours im Z2000. Dieses Mal wurde dem Publikum eine Neuinterpretation von Shakespeares „Hamlet“ präsentiert, mit einem Ensemble von vier Schauspielern.

In diesem Klassiker unter den englischen Dramen geht es um den titelgebenden dänischen Prinzen Hamlet und dessen Verlangen nach Rache und Gerechtigkeit. Das Stück beginnt mit der Beerdigung des Königs, Hamlets Vater, und einem kurzen Dialog zwischen der Königin Gertrude und ihrem neuen Gatten Claudius, der sich prompt zum Regenten hat krönen lassen. Hamlet ist nicht nur außer sich, weil seine Mutter so schnell nach seines Vaters Tod geheiratet hat, sondern auch weil ihr neuer Ehemann der Bruder ihres verstorbenen Gatten gewesen ist. Der junge Prinz kann seine Missbilligung nicht verheimlichen. Als ihm eines Nachts der Geist seines Vaters erscheint und ihm berichtet, dass er von Claudius vergiftet worden wäre und nun Rache forderte, schmiedet Hamlet einen Plan: Er will den Mord aufdecken, indem er in die Rolle eines Wahnsinnigen schlüpft, damit ihn niemand für eine mögliche Bedrohung hält. Tatsächlich erhält er eine einmalige Chance, als er eine vorbeiziehende Theatertruppe überredet, ein Stück, dessen Handlung den Mord nachstellt, am Hof aufzuführen. Die Reaktion des Königs bestätigt Hamlets Verdacht, jedoch fordert seine vorgespielte Verrücktheit auch einen Tribut, nämlich seine geliebte Ophelia, die dadurch ebenfalls dem Wahnsinn verfällt und in einem Bach ertrinkt. Einen erfolglosen Mordanschlag auf Hamlet später kommt es zum Fechtduell zwischen dem Prinzen und Laertes, Ophelias Bruder. Auch hier offenbart sich erneut die Intriganz von Claudius, denn es sind vergifteter Wein als Siegertrophäe und mit Gift eingeriebene Degen involviert…

Das klassische Stück wurde neu interpretiert von Clive Duncan, die Sprache wurde ebenfalls vereinfacht und teilweise modernisiert. Im Großen und Ganzen blieb die neue Version dem Original treu und wartete mit einem gut choreografierten Fechtduell und einem überzeugenden Hamlet auf.

Marlene Schober, 7b



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