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Abenteuertag im Turnsaal

Teambildung und Klassengemeinschaft sind neben Sicherheit, Bewegung und Gesundheit/Ernährung eine der 4 tragenden Säulen unseres Fit for life - Schwerpunktes. Die Umsetzung dieser Säule zieht sich wie ein roter Faden quer durch die beiden Fit for life - Jahre. Der Startschuss erfolgt am Beginn der 1.Klasse mit der "Expedition Peilstein" und erhält durch den "Abenteuertag im Turnsaal" eine erste Festigung und Vertiefung. Die Projektwoche im Frühsommer der 1.Klasse ist ein weiterer wichtiger Impuls und erhält im Herbst der 2.Klasse eine "Auffrischung" durch das Projekt "Flucht aus Alcatraz".

Unsere beiden 1.Klassen hatten den Abenteuertag Ende Oktober. Als Rahmenprogramm wurde mit sämtlichen Geräten der Turnsaal zu einem Kletterpark umfunktioniert, der in verschiedenen Anspruchsstufen für jeden Schüler etwas Passendes bot. Zusätzlich wurden im Laufe des Vormittages den SchülerInnen Aufgaben gestellt, die sie als Team lösen mussten: "die unüberwindliche Mauer": bei dieser Aufgabe müssen alle SchülerInnen über eine zweieinhalb Meter hohe Mauer hinüber und es galt, sich gut zu überlegen, wer als erster und wer als letzter in der Klasse dieses hohe Hindernis überwinden sollte.

"Das menschliche Förderband": MitschülerInnen wurden dabei von ihren KlassenkollegInnen buchstäblich auf Händen getragen. Bei "der unüberwindlichen Schlucht" galt es mit Hilfe der Taue von der einen Seite der Schlucht (Langbank) auf die andere Seite zu gelangen. Gemeinerweise hingen die Taue ruhig und "unerreichbar" genau in der Mitte des Abgrundes. Kreative Lösungsansätze waren gefragt! "Der blinde Hindernisparcours" erforderte besonders viel Vertrauen an seine MitschülerInnen: SchülerInnen wurden mit verbundenen Augen durch einzelne Segmente des Kletterparks geführt und mussten sich blindlings auf ihre KlassenkameradInnen verlassen. "Die Schatzbergung" benötigte ebenfalls die Mithilfe eines jeden Schülers und kreative Lösungsvorschläge, denn das "Diamantencollier" lag gemeiner Weise unerreichbar mitten im Sumpf und man hatte nur ein dickes Seil und die Sprossenwand zur Verfügung…

Krönender Abschluss waren wieder zwei Stationen, die etwas Mut von den SchülerInnen abverlangten: Bei "der Himmelsleiter" durften die Kinder, natürlich gesichert mit Klettergurt und Seil, über eine in 5 Metern Höhe "schwebende" Langbank balancieren. Beim "Todessprung von Acapulco" sprangen die SchülerInnen aus 4 Metern Höhen von einer aufgestellten Langbank "in die Tiefe", wurden jedoch ebenfalls mit Klettergurt und Seil gesichert und noch in der Luft abgebremst und aufgefangen.

Rüdiger Verwanger



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