FotoAm 7. 3. 2018 sahen unsere 7. und 8. Klassen im Z2000 das englische Stück "The Visit" von Philip Dart im Rahmen der English Theatre Schooltours. Das Titelfoto dieses Beitrags wurde im Anschluss an das Stück gemacht, als unsere Schülerinnen und Schüler noch mit den Schauspielerinnen und Schauspielern plaudern und die Bühne und Requisiten aus der Nähe betrachten konnten.

Inhalt:

Die StudentInnen Abby, Jez und Lewis teilen sich in einer Englischen Universitätsstadt eine Wohnung. Die drei sind zwar vom Typ sehr unterschiedlich, doch kommen sie ganz gut miteinander aus. Abby stammt aus einer Lehrerfamilie und gibt sich entsprechend wohlerzogen und organisiert, Jez ist ein attraktiver und leicht verzogener Oberschichtsprössling und Lewis, clever und extrovertiert, kommt aus einer Arbeiterfamilie aus dem Norden Englands.

Eines Nachts, als sie wieder einmal etwas angeheitert von einer Party nach Hause kommen, nur um dort gleich weiterzufeiern, erhalten sie unerwarteten Besuch. Zunächst glauben sie, es ginge um eine Beschwerde wegen Lärmbelästigung, doch die Frau, die sich als Detective Teena Whitsom ausgibt, ist in einer ernsteren Angelegenheit vor Ort. Am Campus wurde der nahezu leblose Körper einer jungen Frau gefunden. Ihre Identität ist unbekannt – sie hatte lediglich eine Selbstmordnotiz, unterschrieben mit einem username, bei sich. Die vermeintliche Studentin befindet sich nun auf der Intensivstation und die Ermittlerin versuchen fieberhaft, ihre wahre Identität herauszufinden.

Zunächst bestreitet jeder Einzelne vehement, das Opfer zu kennen, doch bei längerer Konfrontation mit dem Foto des Opfers erwachen schließlich Erinnerungen – Erinnerungen, die die Studenten in einem unschönen Licht erscheinen lassen. In klaustrophobisch-spannungsgeladener Atmosphäre erlebt das Publikum die Stufen des schrittweisen psychischen Abstiegs des Opfers mit, zu dem Abby, Jez und Lewis jeweils ihr Schärflein beigetragen haben. Keiner von ihnen maß seiner Verhaltensweise zum damaligen Zeitpunkt große Bedeutung bei und keiner meinte, er müsse sich schuldig fühlen.

Doch während die Geschichte des anfänglich noch unbeschwerten und fröhlichen Mädchens zunehmend an Gestalt gewinnt, wird klar, wie einzelne unbedachte Handlungen durch unglückliche Verkettung letztlich zu einer Tragödie führen können. Nicht immer ist die Fragilität eines Menschen offensichtlich und eine verletzende Äußerung oder Reaktion kann auch der letzte Tropfen sein, der das Fass schließlich zum Überlaufen bringt.

Quelle: http://www.schooltours.at/tour-201718/blue-tour/

Mag. Petra Szucsich, MSc



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