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Foto Schwimmen um die Wette - Lehrer gegen Schüler – klingt sehr unfair. Wie sollen 10-jährige Kinder gegen einen Erwachsenen eine Chance haben?! Sieht nur im ersten Hinschauen so aus! Zum einen sind in unseren 1. Klassen immer wieder sehr gute Schwimmer/Innen dabei, gegen die auch im direkten Vergleich der Lehrer kaum/keine Chance hätte, zum anderen handelt es sich bei „catch me if you can“ um einen Wettbewerb, der so angelegt ist, dass bis zum Schluss offen ist, wer gewinnt: die SchülerInnen schwimmen eine Staffel – jeweils zwei Längen – während der Lehrer die vorgegebene Distanz alleine zurücklegt. Von den Kindern wird vorweg die Durchschnittszeit auf zwei Längen ermittelt und dann mit der Durchschnittszeit des Lehrers auf dieselbe Distanz verglichen. Abhängig davon bekommen entweder die Kinder oder der Lehrer eine oder mehrere Längen Vorsprung, damit es sich zum Schluss hin so ausgeht, dass nicht ganz klar ist, wer als Erster anschlägt …

Am 11.Dezember fand dieser Bewerb für die Kinder der 1a statt. Ihre Durchschnittszeit prognostizierte den SchülerInnen einen Sieg um fast drei Längen! Nachdem an diesem Tag gleich 5 Kinder krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten, und darunter auch sehr schnelle Schwimmer waren, erlaubten mir die SchülerInnen keinen Vorsprung. So wurde zeitgleich gestartet und nach 6 SchülerInnen hatte ich mir einen Vorsprung von einer Länge erarbeitet. Doch wie befürchtet hatten die Kinder in der Startreihenfolge eine Taktik versteckt und nach dem ersten Drittel die flotteren Schwimmer aufgestellt. Und so schrumpfte innerhalb kürzester Zeit mein Vorsprung und die SchülerInnen hielten mich den Großteil des Bewerbes auf Distanz. Dem nicht genug hatten die Kinder für das Finale ihre schnellsten Schwimmer aufgespart, die mir dann „den Rest gaben …“ Die 1a gewann diese Challenge mit einem verdienten Vorsprung von fast drei Längen! Die mitgestoppten Zeiten der Kinder zeigten, dass sich nahezu alle über 50 Meter deutlich verbessert hatten. Somit war eines der Ziele dieses Projektes deutlich erreicht worden. Hinzu kommt, dass nicht zuletzt wegen diesem deutlichen Sieg, alle Beteiligten einen riesigen Spaß hatten! Ich freue mich sehr für die Kinder und möchte auch in dieser Stelle betonen, dass ich die SchülerInnen nicht gewinnen lasse! Ich schwimme jedes Mal „auf Anschlag“ – mehr geht nicht! Daher mit größtem Respekt: Herzlichen Glückwunsch 1a!

Mag. Rüdiger Verwanger



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